Herzlich Willkommen

Guten Tag liebe Modellbaufreunde,

hier ist meine eigene Homepage mit vielen schönen Bildern und interessanten Texten zu meinen verschiedenen Modellen und verwirklichten Ideen.
Hier könnt ihr viele schöne Eindrücke über meine selbstkonstruierten und handgefertigten Maschinen sammeln.

Verschiedene Kategorien seht ihr schon hier unten.

... und wenn ihr mehr erfahren wollt, klickt euch durch die Seiten von den verschiedenen Modellen, Maschinen und Motoren .

 

Euer Manfred


Dampfmaschine


Unter meinen vielen verschiedenen Modellen findet ihr auch meine Hammerschmiede mit Echtdampfbetrieb.

Sächsische Kraftwerk- u. Maschinen AG Chemnitz

Es ist ein neues Modell eines Kraftwerkes aus der Gründerzeit mit Stationärmotorantrieb hinzugekommen. Das Kraftwerk ist mit dieser Motorenkombi- nation ca. 1 Jahr bei Ausstel- lungen gelaufen. Doch dieser Motor hat jetzt eine andere Aufgabe und ist durch den nebenstehenden OSKAR-Motor ersetzt worden.


Dreizyl. Schiffsdiesel  nach eigenen Vorstel - lungen konstruiert

Ziel war es , bei der Fertigung keine fremde Hilfe in Anspruch

zu nehmen, keine teuren Guß - teile zu bestellen , aber durch geeignete Fertigung wie Guß aussehen zu lassen und die Kon-   struktion darauf aufzubauen ! Nicht jeder verfügt über den Platz,  große Maschinen für die Bearbeitung von größeren Guß-  teilen aufzustellen. Deshalb be- ruht die Konstruktion auf einer Art Baukastensystem, welches fertigungtechnische Vorteile bringt . Grundlage aller hier gebauten Modelle sind Maschi-nen ohne CNC - Steuerung, da ich noch das Gefühl haben möchte, das ich der Erbauer des Modells war und nicht der Computer. Mögen das auch viele Modell-bauer, die CNC in der Ausbildung oder auf anderem Wege gelernt haben, für altmodisch halten, aber ich hatte nicht das Glück, und jetzt noch damit anzufan-gen, ist keine Option mehr für mich. Andererseits macht es mir nach wie vor sehr viel Spaß, die Sachen in direkter Weise an der Maschine zu fertigen, da sich die Stückzahlen in Grenzen halten und ich keine Auftragsarbeit erledigen muß.                          Natürlich dürfen CNC- Modell-bauer dem Zeittrennt folgen. Aber zum Beispiel die von Com-puter - Programmen gelaserten Schwibbbogen haben für mich jeden Reiz verloren. Da steht nur der Kommerz dahinter und nicht das Handwerk. Es sind keine von Hand gemachten Unikate mehr, sondern automatisierte Massen-ware. Dort kommt mir beim Be-trachten jede Intuition abhan-den. Eine Meistergeige kommt auch nicht aus der Computerfer-tigung. Erstens fertige ich nur Einzelstücke und ich betrachte es als eine Kunst und Ehre, als Ei-ner, der weder Werkzeugmacher oder Maschinenbauingeneur ist, es den alten Maschinenbauern gleich zu tun, wie zu Beginn der technischen Revolution.

Schiffsmodellbau

Von dem Zollkontrollboot sind eine Fahrt mit vorwärts und rückwärts gerichteter Kamera zu sehen, beide haben ihren eigenen Reiz. Außerdem möchte ich Euch eine selbst gemachte Luftauf-nahme im Erzgebirge mit einem Quadrocopter zeigen und über dem Abgrund schweben.

Heißluftmotoren


Unter meinen Heißluftmaschinen findet ihr u.a. mein Stirling-Kraftwerk und meinen Vakuum-Motor.


Hier eine kleine Vorschau auf

das umgebaute Kraftwerk, jetzt mit dem großen 25ccm Glühkopfmotor.

Das findet ihr unter Viertaktglühkopfmotor OSKAR mit 25 ccm

Ohne CNC trotzdem detailierte und präzise Arbeit abzuliefern ist auch eine Herausforderung, die Techniker von damals zu verstehen. Diese Ma-schinen, Motoren oder Verkehrsmit-tel von damals laufen teilweise noch zuverlässiger, als heutige Technik, siehe ICE und manches mehr....   fast kein Zug kommt pünktlich, trotz moderner Technik. Computer gefer-tigten Modellen sieht man ihre Fer-tigungsart meistens an und sie wir-ken nicht, wie aus alten Zeiten, da-für machen sie einen viel zu moder-nen und fehlerfreien Eindruck und sehen mir zu kastenförmig aus. Acht.-oder  Zwölfzylinder "Rennmo-toren" sind nicht so mein Ziel. Ich möchte eher langsam laufende Sta-tionärmotoren, wie sie in alten Kraftwerkhallen mit klassischen, offenen Laufelementen, wie z.Bsp. das Tanzen der Ventilstößel von untenliegenden Nockenwellen und das Wippen der Kipphebel zeigen. Bei ihnen geht es mir nicht ausschließlich nur um ständiges Gasgeben. Auch so eine Maschinen-halle kann ein kleines ästhedisches Meisterwerk "technischer Kunst" sein, welches den Betrachter voll in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Authendisch wirkende Mo-delle aus alten Zeiten nachzubilden, ist nicht immer leicht, fehlen doch oft zeitgemäße Unterlagen. Selbst-verständlich ist so ein moderner Motor eine bauerische Meisterlei-stung. Doch sind meist alle beweg-lichen Teile unter aalglatten Aluge-häusen verborgen und außer dem Schwungrad bewegt sich äußerlich an diesen Motoren kaum etwas, da es an hochmodernen Motoren keine offenen Langstößel und Kipphebel  mehr zu sehen gibt. Es fehlt dieser Technik das alte Flair des klassi-schen Motorenbaus! Sie stehen mei-sten nur auf einem Brett und es geht nur um den schlichten Lauf. Schöner ist eine größenmäßige Beziehung zu ihrer Umgebung oder Hintergrund-kulisse, welche dem Modell einen Bezug zu seiner Aufgabe und der Wirklichkeit geben würden. Den Reiz, dem Betrachter etwas mehr für's Auge zu bieten, was es  "in kei-nem Laden für Omas Geld, oder hö-here Gehaltsgruppen einfach mal so zu kaufen" gibt. Das ist das gewisse "Etwas", was eine reizvolle Aus-stellung ausmacht und das Interes-sante am Modellbau.  Dafür braucht man aber Ideen, muss den eigenen  Kopf anstrengen, um  diese zu erar-beiten, wenn man keine Pläne hat, man nicht an der Basis arbeitet oder sitzt, wo man alles quasi serviert oder gar alles mit modernen Pro-grammen gefertigt bekommt. Es ist viel schwieriger, allein und ohne je-de Hilfe etwas zu fertigen, wenn man keinen Zugang zu Standorten von Werkzeugmaschinen hatte, wo man nebenbei mal etwas "pfuschen" oder werkeln konnte, bzw. keine Maschinen besaß. So ist es äußerst schwierig Träume dieser Art zu ver-wirklichen. Doch in der Selbstferti-gung liegt nun mal die Essenz bei der Eigenkonstruktion und dem Ei-genbau ! Das kommt von selber machen!!! Müssen manchmal auch steinige Umwege gegangen werden. Leichter haben es dagegen Modell-bauer, die gemeinsam an einem Mo-dell bauen können, wo man sich in die Arbeit teilt. Ist man allein, so dauert alles viel länger. Mich reizten nicht so sehr die gesammelten und fast gleich aussehenden Dampfma-schinen, bei allem Respekt, aber nur Sammeln oder Kaufen ist nicht mein Modellbauanspruch.

Durch ein früheres Erlebnis mit ei-nem Schiffsdieselmotor, dessen kraftvollen Klang und Funktion ich längere Zeit beobachten konnte

Viertaktmotoren


Mehr Bilder zu meinem ersten Viertakt-Eigenbau findet ihr unter "Viertaktmotor 16 ccm".

Viertaktglühkopf-

motor OSKAR


Nach erfolgreichem Bau

meines ersten 16 ccm

Viertaktmotors wagte ich

den Bau des neuen Viertakt - motors OSKAR , gebaut nach Plänen von Torsten Schür.

Er hat 25 ccm Hubraum, läuft als Glühkopfmotor und soll in meine neue Kraftwerkskon -

zeption eingebunden werden. Hier hat er sich bereits gut bewehrt .


und Erlebnissen mit Trakto-ren und Kompressoren mit gleichartig arbeitenden Moto-ren, verliebte ich mich in die-se Technik und die Dynamik, die diese Art von Motoren ausstrahlten. Der Klang der drei Zylinder ist noch nicht so überlagert wie bei 6, 8 oder 12 Zylinder-motoren.

Jeder wird hier seine Vorlie-ben haben, es ist wie mit dem Klang von anfahrenden Dampflomotiven, oder dem Summen einer E-Lok, bei der gibt es auch nichts Besonde-res zu Hören oder zu sehen! ....einfach langweilig. Aber genau "Das" war der Anstoß eher einen Motor mit weni-gen Zylindern zu konstruie-ren und zu entwickeln. Mit großer Ungeduld fieberte ich dem Bau dieses Traumes hin-terher und so begann ich seit Juli 2016 mit dem Bau des     3 Zylinders als Glühzünder - Motors mit 60 ccm Hub-raum. Schon der Klang des Einzylinders mit 25 ccm löste Begeisterung aus, doch der "Dreizylinder"wirkt schon allein durch seine Gesamter-scheinung und Masse von rund 10 kg nicht mehr wie Spielzeug  und entwickelt ei-ne beachtliche Kraft und ei-nen tollen Sound. Siehe bei Youtube -"Erzmodellbauer"- "Echter Dieselsound bei meinem Eigenbau Glühzün-dermotor". Diese Motorgröße war mit meinen Maschinen gerade noch gut zu bewälti-gen. Außerdem muss das Modell noch transportfähig sein, da die Halle rund 20Kg wiegt. Es ist schon toll, wie CNC gesteuerte Dreh.- u. Fräsmaschinen arbeiten. Doch unsere alte Chemnitzer Reparaturwerkstatt für Bau-maschinen,  in der ich damals arbeiten durfte, hatte noch die alten Werkzeugmaschi-nen, die in mir den Virus der Metallbearbeitung hinterlie-sen.  Die Ausbildung war ja nicht die eines Werkzeugma-chers, doch hatte man ein paar Grundbegriffe mitbe-kommen.

Ich hatte glücklicher Weise die Ehre, einige Modellbauer kennenzulernen, die ähnli- chen oder gleichen Prinzi- pien folgen wie ich, aber ganz andere Vorausetzungen mit-brachten. Viele kamen aus dem Werkzeugmacherberuf, teilweise auch aus den alten Bundesländern und hatten ganz andere maschinelle Möglichkeiten und helfende Partner, als ich, der ganz ab-geschieden und völlig auf sich alleine gestellt die Mo-delle entwickelt und gebaut hat. Das ist aber nicht immer entscheidend. Wichtig ist, wie man alles umsetzt. Ich war schon immer für "Neues" offen, denn man lernt auch von anderen und nie aus, nur die ganze Computerrechnerei dauert mir einfach zu lang, in der Zeit habe ich das Teil schon halb fertig. Beim Bauen lernt man meist immer noch etwas dazu ! Das ist gut so und das hält das Leben weiterhin spannend !

Um auf die Schiffsdieselseite zu kommen klickt bitte oben auf "Schiffsdieselmotor 1 oder 2"